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Handykinderkodex 2012

Top Ten Tipps für den sicheren Umgang mit deinem Smartphone
Das Smartphone bietet dir viele Möglichkeiten, um mit deinen Freunden in Kontakt zu bleiben: wie zum Beispiel Telefonieren, SMS und E-Mails versenden oder auch via Social Media. Es ist aber auch ein Multimediatalent mit dem du Fotos machen, Videos aufzeichnen, Musik hören, im Internet surfen oder auch Apps nutzen kannst. Aber hast du dir schon mal Gedanken über den sicheren Umgang mit deinem Smartphone gemacht? Dann navigiere jetzt durch die wichtigsten Tipps für den sicheren Um-gang mit deinem „smarten Handy“.

Tipp 1: Der richtige Tarif für Smartphones spart Kosten!

Optimal sind die neuen All-Inclusive-Tarife, die unlimitierte Daten, SMS und Telefonie anbieten. Fürs Surfen im Internet, Apps und Facebook & Co werden Daten verbraucht. Um diese Services günstiger zu nützen, sollte ein Datenpaket im Tarif inkludiert sein. Die Kontrolle des aktuellen Verbrauches von SMS, Sprachminuten und Daten ist über eine App oder das Internet möglich.

Tipp 2: Apps bringen nicht nur Spiel und Spaß!

Applikationen, kurz „Apps“, bedeuten „Anwendungen“ und sind kleine Programme, die du auf dein Smartphone laden kannst. Für fast jeden Themenbereich gibt es bereits eine App wie Spiele, Sport, Nachrichten, Fahrpläne usw. Informiere dich aber vorab über Inhalt und Kosten der App und installiere diese nur, wenn die Nutzungsbestimmungen klar und verständlich sind. Viele Apps laufen auf deinem Smartphone ständig im Hintergrund und schicken auch persönliche Daten wie etwa deinen aktuellen Standort oder deine Kontaktdaten weiter. Über Apps kannst du dich zur Sicherheit in einschlägigen In-ternetforen informieren.

Tipp 3: Achtung bei „In-App“- Käufen!

Bei kostenlosen Apps und damit verbundenen Werbelinks („In-Apps“) kannst du innerhalb der App zum Beispiel verschiedene Zusatzfunktionen und Spielguthaben ganz einfach kaufen. Achte hier be-sonders auf Werbelinks, um nicht ungewollt Bestellungen abzugeben. TIPP: In-App-Käufe im App-Store einfach vorab deaktivieren.

Tipp 4: Achtung bei Mehrwertdiensten!

Bilder, Klingeltöne, Songs, Spiele & Co kannst du ganz einfach mit so genannten Mehrwert-SMS be-stellen, für die du einen bestimmten Betrag zahlen musst. Wenn du solche Mehrwertdienste nutzt, ha-be auch immer ein Auge auf die Gesamtkosten deiner Mehrwert-SMS und prüfe, welche du selbst be-stellt hast. Es gibt immer wieder Mehrwertdienste-Anbieter, die dir kostenpflichtige SMS zuschicken, ohne dass du sie eigentlich bestellt hast. Wenn du sicher gehen möchtest, kannst du bei deinem Mo-bilfunkanbieter alle Mehrwertnummern kostenlos sperren lassen.

Tipp 5: Social Media: Gib nicht alle deine Daten preis und überlege, was du postest!

  • Gib keine privaten Daten wie z.B. Wohnadresse, Handynummer oder Geburtsdatum an. Suche dir einen „Nickname“ und eine Mailadresse aus, die keine Rückschlüsse auf deine Person erlauben, z.B. „Superstar_12“.
  • Wähle ein sicheres Passwort mit Sonderzeichen wie „!“, „%“, „$“ und Ziffern und verrate es nieman-dem.
  • Überlege, bevor du Fotos, Videos und Kommentare online stellst, denn unbedachte Postings könn-ten dir später unangenehm sein oder sogar ernste Konsequenzen haben.
  • Kontrolliere deine Privatsphäre-Einstellungen: Welche Bilder und Postings sollen zum Beispiel nur deine Freunde und nicht jedermann sehen können.
  • Bedenke, dass einmal Veröffentlichtes weltweit zugänglich ist und fast nicht mehr gelöscht werden kann. Das Internet vergisst nichts!
  • Lies die Nutzungsbedingungen insbesondere bei Social Games durch, denn oft musst du den Zugriff auf das eigene Profil gewähren ohne zu wissen, wer dann deine Informationen sehen kann.

Tipp 6: Vorsicht bei Videos und Bildern – das Internet vergisst nie!

Mit dem Smartphone können jederzeit Videos und Bilder von deinen Freunden gemacht, ins Internet gestellt oder per MMS an Freunde versandt werden. Bedenke aber, dass nicht alle Bilder fürs Internet bestimmt sind und für andere, aber auch für dich, eventuell unangenehm sein könnten.

Tipp 7: Das Smartphone hat im Unterricht Pause!

Das Smartphone ist immer mit dabei – so auch in der Schule. Im Unterricht hat das Smartphone aber Pause und bleibt in der Schultasche. Solltest du jedoch den Unterricht stören, mit dem Smartphone schummeln oder deine Mitschülerinnen und Mitschüler damit belästigen, können es dir deine Lehrerin und dein Lehrer auch kurzfristig wegnehmen.

Tipp 8: Roaming – informiere dich über die Kosten, bevor du ins Ausland fährst!

Das Handy darf auf der Reise ins Ausland natürlich nicht fehlen, aber beachte folgende Punkte, um erhöhte Kosten zu vermeiden.

  • Informiere dich vor der Abreise über mögliche Roamingpakete und -kosten im Ausland.
  • Nutze im Ausland bevorzugt kostenfreie WLAN-Hotspots für den Download von Videos, Musik und großen Datenmengen. WLAN-Hotspots findet man meist in Hotels oder auch Cafés.
  • Passive Roaminggebühren bedeuten, dass auch Kosten anfallen, wenn du angerufen wirst.
  • Datenroaming kann sehr teuer werden, deswegen am besten dieses vor der Abreise deaktivieren, wenn das Roaming nicht durch den normalen Tarif oder ein Zusatzpaket abgedeckt ist.
  • Auch Facebook-Status-Updates und automatische Aktualisierungen von Apps verursachen Daten-roaming: um Kosten zu vermeiden entweder die automatischen Aktualisierungen bereits vor der Ab-reise deaktivieren oder über WLAN-Hotspots ins Internet einsteigen.
  • Vor der Abreise in ein Land außerhalb der EU am besten auch deine Mailbox deaktivieren. Innerhalb der EU entstehen nur Kosten beim Abhören der Mobilbox, während im EU-Ausland auch für den Empfang der Nachrichten Kosten entstehen.

Tipp 9: Dein Smartphone wurde gestohlen – was tun?

Wenn dein Smartphone verloren oder gestohlen wurde, benachrichtige so bald wie möglich deinen Mobilfunkanbieter und lass deine SIM-Karte sperren. So kannst du verhindern, dass jemand anderer auf deine Kosten telefoniert. Anschließend erstatte auch bei der Polizei Anzeige über den Diebstahl.

Um auch in diesem Fall weiterhin alle deine gespeicherten Kontakte zu behalten, mache laufend Si-cherheitskopien auf deinem PC.

Tipp 10: Zahlen mit deinem Smartphone

Das Smartphone kann auch zur Geldbörse werden: Für diesen Dienst musst du dich vorab registrieren lassen – dein Einkauf wird immer per SMS bestätigt und per Handyrechnung bezahlt. Um dich vor Missbrauch zu schützen, nutze diese Möglichkeit aber nur, wenn du sie wirklich benötigst!
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